Eilika
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So langsam werde ich wahnsinnig!

In 10 Tagen ist der erste Tag vom Hammerexamen. Ich hätte ja immer gedacht, dass ich gegen Ende nochmal einen richtigen Endspurt hinlegen werde, schließlich war ich immer wer, der gut unter Druck lernen konnte. Frei nach dem Motto "Ich habe ein Motivationsproblem, bis ich ein Zeitproblem habe". Aber jetzt geht irgendwie gar nichts mehr... ich sitze ja brav an meinem Schreibtisch und ich versuch das auch mit der Kreuzerei, aber effektiv ist nun wirklich was anderes. Ich lese Kommentare und merke am Ende, dass ich gar nicht mitbekommen habe, was ich da überhaupt lese. Ich kreuze immer mehr, ohne mir überhaupt die Frage vernünftig durchgelesen zu haben. Ich lenke mich mehr und mehr ab und hab keinerlei Ehrgeiz mehr, noch irgendwas nachzulesen oder so. Alle Ambitionen, die mehr als "Bestehen" gelautet haben, sind irgendwo in den letzten Wochen auf der Strecke geblieben. Ich will nur noch, dass es vorbei ist. Und wenn es morgen anfangen täte, wäre ich durchaus glücklich, es in vier Tagen hinter mir zu haben... Hauptsache da irgendwie heil durchkommen!
5.10.07 09:57


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Es ist vorbei...

So, jetzt ist es soweit, das PJ ist Geschichte... und irgendwie hat es am Ende dann auch echt gereicht, es ist Zeit für etwas anderes. Bloß Lernen müsste es halt eigentlich nicht sein, aber wie war das gleich: "Das Leben ist kein Wunschkonzert"
24.6.07 21:55


Chemnitz die zweite - ich und die Anästhesie, oder eher nicht...

Jetzt liegen schon sechs Wochen in Chemnitz hinter mir und somit auch sechs Wochen in der Anästhesie. Und diese sechs Wochen haben mich schon dazu gebracht, über das nachzudenken, was ich so machen möchte... und das wird wohl doch nicht Anästhesie sein...
Es ist nicht so, dass es keinen Spaß machen würde. Vieles ist sehr interessant und macht mir auch wirklich Spaß; die "handwerklichen" Sachen sind toll (Intubieren klappt mittlerweile ganz gut... Larynxmasken schieben auch), auch die Überlegungen, was ich mache, wenn ein Patient die und die Grunderkrankungen hat, ist interessant. Einleitung und Ausleitung also. Aber eine stundenlange glatt laufende Anästhesie... so wie man das ja eigentlich haben will... nee, irgendwie geht das gar nicht... mir reicht es ja schon, wenn ich mit nem Anästhesisten im Saal bin, der sich freut, mal nen PJler zu haben und somit den Saal einfach mal für ein Stündchen verlassen zu können... da sitzt man dann da, hofft, dass nichts passiert, langweilt sich zeitweise, hofft, dass nix passiert, weil man zwar wüsste, was man in bestimmten Situationen machen würde, aber es ja nicht einfach machen darf... blöde Situation irgendwie. Und wenn man dann nen netten Anästhesisten hat, der nicht geht, sondern einem zwischendrin einfach mal was erklärt oder sich nett mir einem unterhält, dann ist das zwar toll, aber ja auch nicht die Standardsituation, weil wenn man das echt macht, dann sitzt man da ja alleine rum... Und keinen zum reden zu haben ist halt was, was mir nicht so liegt (wie Ihr wohl wisst...). Dazu kam dann vor ner Woche der Brief mit der festen Zusage aus der Schweiz für eine Assistentenstelle in der Inneren ab 1.7.2009, aus mir wird also wohl doch am ehesten ne Internistin (oder doch noch Allgemeinmedizinerin...).
Ansonsten gibt es nicht viel Neues... aber auch ne geglückte Ausschlussdiagnose der Anästhesie hat ja was... eins weniger, über das ich mir Gedanken machen muss...
17.5.07 22:01


Chemnitz die erste

So, seit zwei Wochen bin ich jetzt in Chemnitz für mein drittes PJ-Tertial in der Anästhesie... und der erste Schock vorneweg: kein Zugang zur virtuellen Welt :-) kein Internet... Eilika leidet... aber ansonsten geht es mir da schon sehr guuuut!!
Ich wohne mit meinen beiden Mädels in einer erstaunlich netten "Drei-Raum-Wohnung" in einem Original-Plattenbau mit 9 Stockwerken... wir im sechsten, leider ohne Balkon, dafür aber mit äußerst stilvollen Möbeln *grins* aber dafür wohnen wir zu dritt zusammen, haben sowohl einen Backofen als auch eine Mikrowelle, eine Duschbrause mit sehr schwachen, dafür thermisch äußerst inkonstanten Wasserstrahl, einen Ausblick über die Stadt und einem kostenneutralen Parkplatz... und jedem Abend einen Ramazotti als Sundowner mit viel Zitrone und Eis... kurz: es geht uns guuuut!
Die Arbeit bei den Betäubern lässt sich ebenfalls ganz gut an. Auch wenn der erste Tag etwas seltsam war, wie erste Tage eben so sind. Aber ich bin am Dienstag mehr so aus Zufall bei einer sehr netten Anästhesistin gelandet, mit der ich dann die ersten Tage unterwegs war. Sie arbeitet vor allem in der HNO, was mit mitunter nicht ganz einfachen Intubationsbedingungen einhergeht, dafür aber nebenbei relativ interessante Operationen bietet. Und nachdem das mit dem Intubieren warum auch immer an den ersten Tagen überhaupt nicht geklappt hat, hat es dann letzten Freitag ein paar Mal funktioniert und über das Wochenende scheint der Knoten dann irgendwie geplatzt zu sein, jedenfalls liegt mein Quote seit Montag bei deutlich über 80% :-))
In dieser Woche war ich dann auch noch zwei Tage im Saal der Kinderchirurgen. Nette Stimmung, Gummibärchendose im Saal, netter Anästhesist, der mich erstaunlicherweise echt viel machen ließ... hab gleich am ersten Tag intubiert, der kleinste, der von mir einen Schlauch in die Trachea bekommen hat, war gerade drei Jahre alt geworden. Einen Zugang bei einem Fünfjährigen hab ich auch hinbekommen. Auch wenn das ganze irgendwie erstmal ein etwas seltsames Gefühl ist, geht es dann eigentlich ganz gut... Mittlerweile hab ich auch nochmal ne Arterie gelegt, jetzt fehlt mir von dem, was ich gern mal machen würde, eigentlich nur noch ein ZVK...
(Sorry an alle Nichtmediziner.... aber das musste ich doch irgendwie mal loswerden ;-) )
Am letzten Wochenende waren wir in Chemnitz geblieben, haben uns am Samstag mal die Stadt angeschaut und waren etwas shoppen (man schicke drei Mädels in die Stadt...), am Sonntag haben wir uns Schloss Lichtenwalde mit Barockgarten angeschaut, was auch sehr nett war und waren am Sonntag Abend zum Essen bei einem Mexikaner, was irgendwie zu kleinen Flashbacks geführt hat *seufz*
Auf Anfrage: Nein, irgendwie gibt es keine nett anzusehende Anästhesisten da... das war ich von irgendwoher anders gewöhnt... aber ab Montag bin ich dann wieder in einer anderen Klinik... eine neue Chance??
So, das wars erstmal....
An so ein paar von Euch: zu Erreichen bin ich am ehesten über SMS, oder über die gute alte Möglichkeit der Kommunikation per Schriftmedium... Adresse zu finden im VZ ;-)
Liebste Grüße
Eilika
20.4.07 20:52


Fotos aus der Schweiz

So, hier gibt es jetzt endlich mal ein paar Photos aus der Schweiz...

Zunächst mal Zürich, das Grossmünster

und der Zürichsee

Dann war ich mal einen Tag in Bern... Bern von oben

und einer der Berner Bären

Und zwei Oktobertage in St. Moritz



Auf dem Piz Corvatsch in 3303 Metern Höhe


Und so kann es abends hier in Urdorf aussehen, wenn man das Glück hat, mal rechtzeitig aus dem Spital zu kommen
15.10.06 11:03


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