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Pueblas Indigenas - Photos

So, aber jetzt. Gestern vormittag habe ich eine Tour zu 2 Indiodörfern hier ganz in der Nähe gemacht. Wir waren insgesamt eine Gruppe von 6 Leuten, dazu unser Führer, der echt sehr nett war und in den Dörfern (die gar nicht so klein sind...) irgendwie jeden kannte und auch Totzil mit ihnen sprach. Wie es da war, ist schwer zu beschreiben, auch wenn es sehr beeindruckend war. Aber was zuerst auffällt ist, dass sich diese Dörfer alle in einer totalen Umbruchphase zu befinden scheinen. Es gibt kaum noch alte Häuser, wie sie sie schon seit Jahrhunderten haben, die meisten sind gerade dabei, Steinjhäuser oder zumindest Häuser mit Aluminiumdach zu bauen, sie haben aber immer noch ihr Feuer in der Mitte, an dem sich die Familie trifft, die Männer sitzen rechts, die Frauen links. Da werden dann Tortillas gebacken und so weiter. Es laufen auch noch die meisten Menschen in der alten Tracht rum, ist also nicht nur hier für die Touris, sie tragen das auch zu Hause. Hier mal eines der wenigen alten Häuser:

Wir waren auch in einer der Kirchen, und die hat mich echt umgehauen. Von aussen sieht sie aus wie eine ganz normale Kirche, wie wir sie auch kennen. Wenn man allerdings reinkommt, betritt man eine andere Welt. Auf dem Boden liegt eine dicke Schicht Tannennadeln, um die Kirche über den Boden zu erheben. Überall sitzen Menschen auf dem Boden, es stehen Unmengen (und damit meine ich Unmengen!) von Kerzen überall, auf dem Boden, auf Tischen, überall stehen Blumen... An den Wänden sind Altäre mit den guten katholischen Heiligen, die den Mayas von den Spaniern im 16. Jahrhundert aufgezwungen wurden, in Wirklichkeit ist es aber so, dass jeder dieser Heiligen für einen Mayagott steht. Die Leute beten, dazu machen sie Trinkrituale mit Posh, einer Art Zuckerrohrschnaps, sie reinigen sich und ihre Kinder mit Hilfe von Hühnern, die auch lautstark gackern. Auch die Gebete sind eine Art Singsang...es ist kaum zu beschreiben, ich glaube, man muss es gesehen, gehört und gerochen haben...
Danach sind wir dann noch in eine Familie gefahren, was mit Sicherheit eine gestellte Situation war. Aber wir durften hier die frisch gebackenen Tortillas kosten, die Frauen wollten natürlich auch ihre Webarbeiten an den Mann und die Frau bringen, aber wir durften hier Fotos machen, was ansonsten in den Dörfern nicht erlaubt ist, hier kommt eines von einer der kleinen Mädels...so unglaublich süss mit diesen riesigen Augen!!

Alles in allem lässt sich sagen, dass die Menschen da unter sehr einfachen Bedingungen leben, und ich hab mir mal wieder gedacht, dass wir in Deutschland doch auf einem sehr hohen Niveau jammern. Wenn man das so sieht, da wird man zum Teil ganz still!
5.4.06 03:25
 


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